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Datum: 03.09.2026
Die Installation vonEpoxidharz-DurchgangsbuchsenEs handelt sich um einen präzisen und streng regulierten Elektroinstallationsprozess, der sich im Wesentlichen in zwei Szenarien unterteilt: Vorinstallation (gleichzeitige Installation während des Wandbaus) und Nachinstallation (Installation nach Fertigstellung der Wand). Im Folgenden werden die allgemeinen Installationsschritte und wichtigsten Punkte gemäß Industriestandards (wie GB 50149-2010, DL/T 5221-2016) beschrieben.
I. Allgemeine Installationsschritte
1. Vorbereitung vor der Installation
Parameterprüfung: Prüfen Sie, ob die Nennspannung, der Nennstrom und die Kriechstrecke der Durchführung mit den Konstruktionszeichnungen übereinstimmen, und achten Sie auf Risse oder Beschädigungen am Aussehen.
Messen und Positionieren: Verwenden Sie eine Laserwasserwaage oder eine Schlagschnur, um die Mittellinie der Wand zu markieren. Dies gewährleistet die Genauigkeit der Lochposition und verhindert Spannungen an der Stromschiene oder dem Kabel beim späteren Durchpressen.
Bearbeitung der Bohrung: Der Bohrungsdurchmesser ist üblicherweise 5–10 mm größer als der Außendurchmesser der Buchse, um die Justierung und das Einfüllen von Dichtungsmaterial zu ermöglichen. Die Bohrungskante sollte geglättet und Grate entfernt werden, um Beschädigungen am Kabel oder der Buchsenoberfläche zu vermeiden.
2. BuchseBefestigung und Abdichtung
Befestigungsmethode: Bei Epoxidharz-Buchsen mit Metallflanschen (z. B. aus Aluminiumlegierung) werden üblicherweise Spreizdübel oder chemische Dübel verwendet, um die Flansche beidseitig an der Wand zu befestigen. Der empfohlene Befestigungsabstand beträgt ≤ 300 mm, um ein Lösen der Buchse bei Betriebsvibrationen zu verhindern.
Abdichten und Füllen: Dies ist ein entscheidender Schritt für die Wasserdichtigkeit, den Brandschutz und die Nagetierabwehr.
Spaltfüllung: Der ringförmige Spalt zwischen der Durchführung und der Wand sollte mit feuerfestem Kitt oder feuerfestem Dichtstoff gefüllt werden. Die empfohlene Dicke beträgt ≥ 20 mm, um eine dichte und spaltfreie Abdichtung zu gewährleisten.
Wasserdichte Behandlung: Bei Außenwanddurchführungen oder in feuchten Umgebungen wird das äußere Ende derBuchseDie Neigung sollte 15° – 30° nach unten betragen, und es sollte eine wasserdichte Abdeckung angebracht werden, um zu verhindern, dass Regenwasser zurückfließt.
3. Einführen und Anschließen der Leiter
Einsteckschutz: Vor dem Einführen von Stromschienen oder Kabeln prüfen Sie, ob die Innenwand der Durchführung glatt ist. Bei Kabeln empfiehlt es sich, einen Schutzschlauch (z. B. einen Wellschlauch) über den Einsteckbereich zu stülpen, um Beschädigungen der Isolierung durch scharfe Kanten zu vermeiden.
Anziehen der Verbindung: Beim Anschließen der Klemme müssen die Schrauben mit dem vorgeschriebenen Drehmoment angezogen werden, um lokale Erwärmung durch mangelhaften Kontakt zu vermeiden. Nach dem Anschließen ist zu prüfen, ob der Dichtring unbeschädigt ist, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
4. Tests nach der Installation
Isolationsprüfung: Nach der Installation muss der Isolationswiderstand mit einem 2500-V-Megohmmeter geprüft werden. Der zulässige Wert beträgt üblicherweise ≥ 1000 MΩ (oder entspricht spezifischen Normen).
Spannungsfestigkeitsprüfung: Bei Hochspannungsdurchführungen (z. B. 10 kV und höher) sollte eine Spannungsfestigkeitsprüfung bei Netzfrequenz durchgeführt werden (z. B. 10-kV-Durchführung wird 42 kV/5 min ausgesetzt, ohne dass es zu einem Durchschlag kommt).
II. Wichtigste Vorsichtsmaßnahmen
Keine harten Schläge: Obwohl Epoxidharz eine hohe Festigkeit aufweist, ist seine Schlagfestigkeit nicht so gut wie die von Metall. Während der Installation ist es strengstens verboten, direkt mit einem Hammer oder anderen harten Gegenständen auf den Buchsenkörper zu schlagen, um Mikrorisse in der inneren Isolierschicht und damit verbundene Teilentladungen zu vermeiden.
Feuchtigkeitsschutz und Reinigung: Wischen Sie vor der Installation die Innen- und Außenflächen der Durchführung mit wasserfreiem Alkohol ab, um sicherzustellen, dass sie staub- und ölfrei sind. Bei Arbeiten in feuchter Witterung sind Maßnahmen zum Schutz vor Feuchtigkeit zu ergreifen, um zu verhindern, dass Kondensation die Isolierleistung beeinträchtigt.
Berücksichtigung von Ausdehnung und Zusammenziehung: In Umgebungen mit Dehnungsfugen oder großen Temperaturdifferenzen sollte zwischen der Durchführung und dem Leiter ein Spielraum von 10-15 mm für Ausdehnung und Zusammenziehung vorgesehen werden, oder es sollte ein Gummikompensator installiert werden, um eine Verformung der Durchführung aufgrund von thermischer Ausdehnung und Zusammenziehung zu verhindern.
Anforderungen an die Erdung: Wenn die Durchführung über eine Metallabschirmung oder einen Metallflansch verfügt, muss sie zuverlässig geerdet sein. Der Erdungswiderstand sollte ≤4Ω betragen, um induzierte Spannungen zu vermeiden.
III. Spezielle Szenenbehandlung
Einbau: Vor dem Betonieren der Wand muss die Durchführungsbuchse eingebaut werden. Dabei ist auf die genaue Positionierung zu achten, um ein Verrutschen der Buchse während des Betonierens zu verhindern. Beide Enden der Buchse sollten mindestens 50 mm aus der Wand herausragen, um die spätere Abdichtung zu erleichtern.
Außenmontage: Durchführungen für den Außenbereich verfügen üblicherweise über Überschlagschutzblenden gegen Verschmutzung. Achten Sie bei der Montage auf die Ausrichtung der Blenden (in der Regel nach unten) und reinigen Sie diese regelmäßig, um Überschläge durch Staubablagerungen zu vermeiden.
Sicherheitshinweise: Die Installationsarbeiten dürfen nur im spannungsfreien Zustand durchgeführt werden. Ein Warnschild „Nicht schließen“ ist anzubringen. Die Installation von Hochspannungsdurchführungen sollte von qualifizierten Elektrikern vorgenommen werden.