WARUM LEGT MAN KIESELSTEINKIESELSTÜCKE UNTER DEN TRANSFORMER? WAS IST DER GRUND?

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WARUM LEGT MAN KIESELSTEINKIESELSTÜCKE UNTER DEN TRANSFORMER? WAS IST DER GRUND?

Datum: 05.03.2022

Öltransformatoren nutzen Öl als Hauptisolationsmaterial und zur Kühlung (Selbstkühlung, Luftkühlung, Wasserkühlung). Die Hauptgründe für die Einbringung von Kies in die Ölwanne von Öltransformatoren sind Brandschutz und Ölablauf.

Dieser Bereich unter dem ölgekühlten Transformator wird üblicherweise als Ölablassbecken oder Ölablass bezeichnet und führt zur Ölauffangwanne. Im Falle eines Unfalls, wie beispielsweise einer Öleinspritzung oder Explosion, fließt das Transformatoröl durch die Pflastersteine ​​in das Ölablassbecken und von dort in die Ölauffangwanne. Die Pflastersteine ​​unter dem Transformator wirken dabei isolierend, reduzieren die Brandausbreitung und tragen zur Brandbekämpfung bei. Zudem kühlen die Kieselsteine ​​das heiße Transformatoröl ab und tragen so zur Brandbekämpfung bei.

Einige Becken bestehen aus Gitterrosten, andere nicht. Bei den Gitterrosten werden Kieselsteine ​​auf die Roste gelegt; bei den Becken ohne Gitterroste werden die Kieselsteine ​​in die Ölablaufgrube gefüllt. Die Kieselsteine ​​erleichtern das Entleeren des Öls, während die Isolierung die Wartung, Inspektion und Arbeit durch die Bediener vereinfacht.

Wenn der Transformator Feuer fängt, brennt das austretende Öl weiter und verstopft nicht die Ölablauföffnung am Boden der Ölauffanggrube. Das Öl fließt zwischen den Steinen des Transformators nach unten, wodurch die Oberfläche vor Ölverschmutzung geschützt wird. Beim Ablaufen des Öls trägt es außerdem zur Kühlung bei und verhindert so ein erneutes Brennen.