Der Überspannungszähler ist in Reihe unter dem Überspannungsableiter geschaltet und dient zur Erfassung der Betriebszeiten des Ableiters. Der Typ JS-8 ist für Überspannungsableiter von 6 kV bis 220 kV geeignet. Die Umgebungsbedingungen müssen den Anforderungen des Ableiters entsprechen, z. B. darf die Höhe 4000 m nicht überschreiten, die Umgebungstemperatur -40 °C nicht überschreiten und der Zähler darf nicht an Orten mit gaskorrosiven Metall- und Isolationsteilen, starker Verschmutzung oder starken Vibrationen installiert werden.
Der Entladezähler besteht aus einem Ventilelement, einem Siliziumbrückengleichrichter, einem Kondensator, einem elektromagnetischen Zähler usw. Er nutzt die Ableiterenergie (Stoßstrom und Netzfrequenzstrom), um eine Spannung am Ventilelement (nichtlinearer Widerstand) zu erzeugen. Diese lädt dann den Kondensator in einer Richtung über den Siliziumbrückengleichrichter auf und bewirkt, dass sich die Spulen des elektromagnetischen Zählers mit Gleichstrom entladen, wodurch der Zähler bewegt wird und somit die Betriebszeiten aufgezeichnet werden können.
| Nennentladestrom: | 10 kA 8/20 µs Welle |
| Restspannung: | 1,5 kV Spitze |
| Dauerhafter Stromstoßfestigkeit: | 600 A 2 ms Welle |
| Maximale Hochstromfestigkeit: | 100 kA 4/10 µs Welle |
| Aktueller Mindestzählerstand: | 50A 8/20μs Welle |
| Schalter : | 0- bis 9-stelliger Fahrradlogg |
| Bei kontinuierlicher Betriebsspannung: | <3V |